Kindererziehung

Kindererziehung

Kinder stellen Eltern in jedem Alter vor große Aufgaben. Die wichtigste Voraussetzung bei der Kinder Erziehung ist für das Kind die Erfahrung von Anbeginn Vertrauen. Es muss schon als Baby spüren, dass es sich auf die Zuwendung und Liebe der Eltern verlassen kann. Dies ist die Grundlage, auf der späteres Vertrauen aufbaut, wenn das Kind Probleme hat oder die Eltern Regeln durchsetzen müssen, die dem Kind nicht behagen. Das frühkindliche Vertrauen vom ersten Tag an, wird gefördert, indem entweder die Eltern oder eine andere Bezugsperson immer anwesend sind. Ein Baby oder Kleinkind darf weder allein gelassen werden noch lange schreien. Wenn das Baby schreit, steckt immer etwas dahinter, der Wunsch nach Nahrung, Zuwendung, aber vielleicht auch Unbehagen oder Schmerzen.

Das heranwachsende Kleinkind wird im Verlauf seiner Persönlichkeitsentwicklung versuchen, immer wieder Dinge durchzusetzen, die ihm nicht zuträglich sind. Regeln und Verbote sind wichtig, um richtiges Sozialverhalten auszubilden und das Kind vor Gefahren zu schützen. Ein Grundsatz der Kinder Erziehung sollte sein, diese dem Kind auch altersgerecht zu erklären. Besonders in der Schulzeit ist das Vertrauen auf beiden Seiten bei der Kinder Erziehung von größter Bedeutung. Hier kommt das Kind vermehrt mit neuen Grenzen, Bewährungsproben und sozialen Problemen in Kontakt. Es muss wissen, dass es über alles mit Ihnen sprechen kann. Das verhindert auch, dass es ein stummes Mobbing-Opfer wird. Bringen Sie in die Kindererziehung Lob und Tadel im richtigen Maß ein. Strafen Sie nicht schlechte Leistungen ab, sondern versuchen Sie Hilfestellung zu geben. Wenn es markante Probleme gibt, wenden Sie sich an den Schul- oder einen Kinderpsychologen.

Die größte Bewährungsprobe für alle Beteiligten in der Kinder Erziehung ist die Pubertät. Vergessen Sie bitte nie, gleich wie bockig, unleidlich und aufsässig sich auch die/der Pubertierende aufführt, sie/er leidet unter den unbekannten Veränderungen des eigenen Ich stets stärker als jeder Erwachsene, der über diese Dinge Bescheid weiß. Suchen Sie das Gespräch über nötige Regeln, aber geben Sie der/dem Jugendlichen auch maßvolle Freiräume und auch die Möglichkeit des Rückzugs. Erziehungsratgeber sind gut, aber lassen Sie sich nicht durch immer neue Vorschläge beirren, das verwirrt beide Seiten.